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«Pflanzen sind Persönlichkeiten wie du und ich. Sie wollen geschätzt und geliebt werden. Wenn du es verstehst, ihren Charakter, ihre Seele zu entdecken, werden sie dir zu treuen Freunden, die dich ein Leben lang begleiten!»
Luke

Die unvergesslichen Worte "Pflanzen sind Persönlichkeiten ..." hat mir vor vielen Jahren mein indianischer Freund und Lehrer Luke mit auf den Weg gegeben
(siehe Buch "Steine der Wahrheit").

Der Gedanke, dass es sich bei Pflanzen um Wesen handelt wie bei den Menschen, Tieren und Steinen auch, hat mir im Verlauf der Jahre beim Entdecken der Pflanzen-Kräfte viel geholfen.

Seither verspüre ich eine tiefe Achtung vor dem Geist der Pflanzen, der mir schon viel gelehrt hat. Gerade das Räuchern mit Pflanzen kann uns den Weg nach "Oben" erleichtern und uns für die geistige Welt öffnen. Wer sich aber "nur" an den wundervollen Düften erfreuen will, ist natürlich ebenso

willkommen in der Welt der Pflanzen!

Fühlt Euch wohl!
Harry Meier

Kleines indianisches Pflanzen-Lexikon

Die beliebtesten und wirkungsvollsten Pflanzen

Weisser Salbei (White Sage)

Der weisse Salbei hat eine grosse reinigende und beruhigende Wirkung. Diese Salbeiart ist auch sehr beliebt als Tee und antibakterielles Stärkungsmittel. Weisser Salbei wird auch als Sud für Waschungen verwendet und kräftigt dabei den Körper.

Wüstensalbei (Desert Sage)

Vertreibt negative Gedanken und Gefühle. Wüstensalbei soll die Kräfte des Mondes in sich tragen und uns mit den weiblichen Aspekten im Leben in Verbindung bringen.

Zeder (Flat Cedar)

Zedern werden oft zur Unterstützung von Gebeten verwendet. Sie werden auch zusammen mit weissem Salbei gemischt und im Medizinbeutel als Schutz getragen. Als Räucherung wirkt Zeder stark reinigend.

Bärenkraut (Yerba Santa)

Der Rauch dieser Pflanze deckt verborgene Schwächen und Ängste auf und transformiert diese in Vorsicht und Zurückhaltung, was gleichzeitig zu "sorgfältiger Selbstsicherheit" führt.

Copal

Der Harz des Burseru-Baumes, der in Gegenden der Sonora-Wüste in Arizona vorkommt, schützt und reinigt die Umgebung. Copal verleiht Klarheit und fördert die geistige Suche. Unter andere Kräuter gemischt steigert Copal deren Wirkungen um ein Vielfaches. Als besonders kraftvoll gilt der seltene schwarze Copal.

Lavendel

hat sowohl eine beruhigende als auch befreiende Wirkung. Er verwandelt (seelisches) Ungleichgewicht in mehr Ausgeglichenheit und innere Ruhe. Lavendel verbreitet eine Atmosphäre des Friedens und der Ruhe.

Bären-Wurzel (Hopiname: Osha-Root)

Indianer tragen diese seltene Wurzel als wirkungsvollen Glücksbringer bei sich. Sie kann aber auch in kleineren Mengen in Kräutertee mitgekocht werden. Sie befreit den Körper von Giftstoffen und wird bei Magenproblemen und Blähungen verwendet. Diese würzige Wurzel verströmt ihre Kräfte während dem Tragen und umhüllt dabei den Besitzer mit ihren schützenden Wirkungen.

Bergsalbei (Sacred Feather Sage)

Diese seltene Salbeiart wächst in den Bergen Süd-Arizonas. Er verbreitet eine sanfte Schwingung, die trotzdem kräftigt und belebt. Dieses Salbei ist besonders geeignet zum Räuchern vor Meditationen oder zum Neutralisieren eines Raumes. Auch zur Reinigung von Steinen ist er hervorragend geeignet.

 

Tabak

Dass der Tabak hier aufgeführt wird, erstaunt vielleicht. Tabak wurde von den indianischen Stämmen oft verwendet, um die Welt des Geistes um Hilfe und Weisheit zu bitten. Tabak löst Verspannungen und öffnet den Geist. Übrigens: Die meisten Indianerstämme haben Tabak nie inhaliert! Der Rauch und der Geist der Pflanze gehören dem grossen Geist. Sonst ist es kein "Opfer".

Süssgras

Süssgras verbreitet gute Stimmung und kann sowohl für Räucherungen als auch für den Kleiderschrank eingesetzt werden (hält Motten fern). In den Zopf dieses besonderen kanadischen Grases werden gute Wünsche und liebe Gedanken eingeflochten. Somit werden gute Kräfte angezogen und Schlechtes vertrieben. Nach altem indianischen Brauch schenkt man einem lieben Menschen einen solchen Zopf und drückt so seine Anerkennung und Dankbarkeit aus.

Pinien

Sie kann Blockaden und Ängste lösen und hat eine sehr erfrischende Wirkung auf die Welt der Gedanken. Pinienharz und Piniennadeln wurden in vielen Zeremonien verwendet.

Rote Weidenrinde (Red Willow Bark)

Die Rinde der roten Weide wurde von vielen indianischen Stämmen sehr geschätzt. Sie wurde sowohl für heilige Räucherungen als auch in der indianischen Medizin verwendet. Rote Weidenrinde soll Kopfschmerzen, Fieber, Erkältungen und Entzündungen der Gelenke usw. lindern. Es wird empfohlen, dass ein Teelöffel zerkleinerte Rinde mit heissem Wasser übergossen wird. 15 bis 20 Minuten ziehen lassen und dreimal täglich als Tee einnehmen.

Wacholder (Juniper)

wird verwendet, um die Umgebung "sicherer" zu machen. Negative Kräfte weichen dem Duft des Wacholders. Oft werden Wacholder oder Wacholderbeeren als kräftige Schutzmedizin in einem Beutel auf sich getragen. Wacholderbeeren vertreiben schlechte Träume und schenken einen ruhigen Schlaf.

Drachenblut

ist keine indianische Pflanze, aber als Kombination enorm wirkungsvoll. Es hat eine sehr hohe Schutzwirkung, sollte jedoch sparsam verwendet werden, sonst kann es unerwünschte Träume geben.

Angelika-Wurzel

Sehr aromatische Wurzel mit sehr beruhigender Wirkung. Vor Prüfungen besonders geeignet, da sie mehr Klarheit bei Gedankenfülle bringen kann. In kleinen Mengen verwenden.

St. Johns Wort

Diese Wurzel kann Ängste und Zweifel günstig beeinflussen, indem sie das Herz für neue Wege, die noch nicht erkannt wurden, öffnen kann.

 

Jenseits von Hektik und Stress: Räuchern

Weisser Salbei

Die Kunst des Räucherns ist schon sehr alt. Viele Urvölker kannten die positiven Wirkungen des Verbrennens und Verglimmens pflanzlicher Stoffe. Mit diesem Rauch wurden dann Wohnstätten gereinigt oder sogar desinfiziert, die Atmosphäre wurde wieder in ein harmonisches Gleichgewicht gebracht. Negative Störungen und unerwünschte Einflüsse wurden so vertrieben, um guten Schwingungen Platz zu machen.

Das Verglimmen von Blättern, Wurzeln, Harzen, Rinden und Blüten kann uns in eine neue Welt führen, jenseits von Stress und Hektik. Der Duft und das besinnliche Betrachten des aufsteigenden Rauches lässt die Gedanken zur Ruhe kommen. Entspannung und innere Kraft können so gefunden werden.

Die Kunst des Räucherns

Eine einfache Anleitung

Gönnen Sie sich etwas Ruhe. Äussere störende Einflüsse wie zum Beispiel das Telefon sind vorzugsweise auszuschalten. Besonders empfehlenswert ist es auch, während dem Räuchern entspannende Musik zu hören.

Entzünden Sie eine Kerze und bringen Sie an der Flamme eine Spezialkohle zum Glühen.

Solche Kohlen haben meistens eine "Zündhilfe", welche das Glühen beschleunigt und vereinfacht. Es können dabei kleinere Funken springen, die aber harmlos sind. Trotzdem sollte unbedingt auf eine feuerfeste Umgebung geachtet werden.

Die Kohle wird dann nach einem kurzen Moment in eine feuerfeste Schale gelegt, welche vorher mit Sand oder feiner Asche gefüllt wurde. Dadurch entsteht ein zusätzlicher "Hitzeschild", da die Kohle längere Zeit sehr heiss bleibt. Nach dem Verglühen der Kohle kann diese in der Schale gelassen werden. Die Asche dient wie der Sand zur Wärmedämmung.

Nachdem die Kohle gut durchgeglüht ist, geben Sie ungefähr einen Teelöffel des Räuchergutes auf die Kohle. Die Menge wird bestimmt durch die Raumgrösse und die gewünschte Duftintensität.

Es können einzelne Pflanzenteile verglüht werden oder auch Mischungen. Bereits fertige Mischungen gibt es im Fachhandel. Es macht aber auch Spass, selber Mischungen zu "erfinden", die ganz auf die persönlichen Vorlieben abgestimmt sind.

Dabei sollte aber unbedingt darauf geachtet werden, dass die Pflanzen aus einer seriösen Quelle stammen. Es befinden sich Räuchermischungen im Handel, die aus künstlichen Pflanzenkulturen zusammengesetzt werden. Das heisst, es werden Pflanzen verwendet, die künstlich angebaut werden, oft sogar an Orten, an welchen die Pflanze natürlicherweise gar nicht vorkommt. Bitte achten Sie beim Besorgen von Räucher-Pflanzen, dass es sich um Wildwuchspflanzen handelt, die in ihrer natürlichen Umgebung gesammelt wurden.

Der gute Rat von Luke:

Wenn Sie Ihre eigene Räuchermischung zusammenstellen, achten Sie darauf, dass Sie ein Gleichgewicht der Elemente herstellen. Benutzen Sie in einer Mischung nicht nur Blätter, sondern auch Blüten, Harze, Rinden, aber auch unbedingt Wurzeln. Gerade die Wurzeln werden oft vergessen - und das nicht nur beim Räuchern.

Gerade die Verwendung von Wurzeln kann eine Mischung massiv bereichern. Dabei spielt die Menge nicht einmal eine grosse Rolle. Durch die Verwendung aller Pflanzenteile wird die Pflanze besonders geehrt!

Durch das Verglimmen wird wie erwähnt der Geist der Pflanze geweckt und befreit. Versuchen Sie, sich dies immer wieder so gut als möglich vorzustellen.

Myrrhe ist auch als Schmuck geeignet.

Schlafende Pflanze

Wahrsagesalbei (Salvia Divinorum)

Diese jahrtausendealte Kultpflanze der Azteken wird an einem streng geheimgehaltenen Ort in Oaxaca, Mexiko, gefunden. Noch heute wird sie verwendet, um Visionen zu erhalten. Die Pflanze soll dazu befähigen, um mit der geistigen Welt und spirituellen Energien in Kontakt zu treten.

 

 

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